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Extinction Front: Destruction Show

Vorsicht, Frontkämpfer! Extinction Front spielen gerne mit Waffen und fighten sich mit Vorliebe durch Tanztempel, Lasterhöhlen und andere dunkle Sündenphuhle. Direkt aus Spanien marschieren sie gerade nicht nur in Deutschland ein, sondern wollen die Welt unterjochen mit ihren lauten, schnellen Schlägen und ihrer elektronischen Kriegsmaschienerie aus der Hölle. Drei Krieger und eine Amazone gegen den Rest der Menschheit, das mag unfair klingen - doch Extinction Front kennen keine Gnade: Ihre Destruction Show hat gerade erst begonnen!

Genug jetzt mit der wirren Propaganda, hinein in musikalische Extase: Tatsächlich ist das Quartett hierzulande noch relativ unbekannt, aber das wird sich sicher schnell ändern, nun wo Danse Macabre den zweiten Longplayer von Extinction Front unter das tanzwütige Volk werfen. Hellectro ist mittlerweile mehr als nur eine Nische im schwarzen Klangfeld, es ist ein Style der mitreisst und die Playlists zahlreicher Dunkel-Discjockeys dominiert. Für manche ist es Krach, für andere Offenbarung. Unter dieser Voraussetzung sollte man natürlich auch diese Scheibe erstmal betrachten. Wer mit schnellen Beats, Samples, Noise-Anleihenm und verzerrten Vocals so gar nichts anfangen kann, macht besser einen großen Bogen um Destruction Show.
Fans des höllischen Klangspektrums dürfen dem Album jedoch zahlreiche geniale Kracher entnehmen. Shut The Fuck Up ist hier sicher der Hit der bewusst an die Dancefloors adressiert ist und als erstes im Ohr hängen bleibt, doch Extinction Front können mehr als nur bereits vorgekaute Erfolgsrezepte nachahmen. Das Programming zeugt von ausgeklügelten Ideen und Eigenständigkeit, geht von nahezu melodiös bis hin zu noisigen Anleihen und macht von vorne bis hinten einfach nur Laune.

Abgesehen von überaus ansprechender Musik - und das aus der Feder eines dem Genre selten zugetanen Schreiberlings - bietet Destruction Show noch einen weiteren Nebeneffekt: Wenn Du einfach gestresst bist, die Baustelle bei den Nachbarn dir den letzten Nerv raubt und Du gerade am liebsten ein kolumbianisches Massaker veranstalten würdest, zieh dir diese Scheibe bei voller Lautstärke rein. Alles andere ist dann plötzlich egal und das Kopfkino reicht vollkommen um sämtliche (Auto-)Aggressionen abzubauen. Wir haben es getestet.

Trackliste
01. Second Penetration
02. Shut The Fuck Up
03. Destruction Show
04. The Final Attack
05. 3 2 1, BOOM!
06. Capsula Activaja
07. Roll The Dice
08. Integrity Of Behaviour [feat. SSagatir of Terrolokaust]
09. The Final Attack! [Remixed by Soman]
10. Shut The Fuck UP [Remixed by Imperative Reaction]

Data Content: Shut The Fuck Up - Music Video

Veröffentlichung: 03.09.2010

Extinction Front @ MySpace
Cover

01.09.2010 by Otti

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04.11.2011Detuned Destruction: Tetrodotoxin(Rezension: Musik)
03.12.2010Various Artists: Advanced Electronics Vol. 8(Rezension: Musik)

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